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© Widows of Marikana

Ausstellung: Plough Back the Fruits

20. April – 25. Mai 2016

ÖGB

Johann-Böhm-Platz 1

1020 WIEN

Die Witwen der Opfer des Massakers von Marikana kämpfen um Restitution.

 

Ausstellung zu Auswirkungen globaler Rohstoffpolitik

Die Ausstellung entstand vor dem Hintergrund des Massakers an 34 streikenden Minenarbeitern einer der größten Platin-Minen Südafrikas, der Lonmin-Mine in Marikana am 10. August 2012. Die weiblichen Hinterbliebenen der Opfer, zumeist die Ehefrauen, die ohne das Einkommen ihrer Männer vor dem Ruin stehen, traten in einen Kampf um Anerkennung der Morde und um Restitution. Gemeinsam mit der Unterstützungsgruppe Khulumani, die rechtlichen Beistand zur Verfügung stellte, gab es einen von der Künstlerin Judy Seidman angeleiteten Workshop, bei dem die Frauen Selbstporträts anfertigten. Darin kommen ihre Verzweiflung, aber auch ihr Mut, ihr Widerstand und ihre Selbstbehauptung zum Ausdruck. Diese lebensgroßen Bilder werden im Foyer des ÖGB in einem dafür angemessenen Ausstellungs-Display gezeigt.

 

 

Vernissage & Diskussionsveranstaltung 20. April 2016, 18:00:

Zur Eröffnung der Ausstellung sind zwei der Hinterbliebenen von Marikana, Ntombizolile Mosebetsane und Agnes Makopano Thelejane, Bischof Jo Seoka und Nomarussia Bonase aus der Unterstützungsgruppe sowie die Künstlerin Judy Seidman anwesend. Das Massaker und die Bemühungen der Frauen werden in den Kontext globaler Rohstoffpolitik gesetzt und Verbindungen auch zur Involviertheit der österreichischen Wirtschaftspolitik hergestellt.

 

Führung & Film-Screening 3. Mai 2016
17:30
: Kurator_innenführung
18:30
: Filmscreening mit anschließendem Q&A: „Miners Shot Down“ (Rehad Desai, RSA 2013, 84min. OmdtU)

 

 

Ein Projekt in Kooperation mit

Akademie der bildenden Künste Wien

Österreichischer Gewerkschaftsbund ÖGB