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Konzert: MAjazz

31. August 2017, 21:00

Porgy & Bess

Riemergasse 11

1010 WIEN

MAias Alyamani: violin, kamanga, rababa
Salah Ammo: bozoq, singer
Julia Siedl: piano
Oliver Steger: bass
Maria Petrova: drums, percussion

 

MAjazz ist die Begegnung von Maqam mit Jazz. Die beiden Protagonisten des Projekts MAias Alyamani und Salah Ammo treffen sich nach 20 Jahren wieder in Wien. Beide studierten 1997 an der Musikuniversität von Damaskus. MAjazz ist die Weiterentwicklung des vor 2 Jahren gestarteten Projekts „Syrian Links“, das arabische, kurdische Musik auf den Konzertbühnen vorstellte.

Eine Grundlage von MAjazz ist die spirituelle Musik der Sufis, mit der Alyamani in Syrian aufwuchs. Sein Ausdrucksmittel wurde die Geige. Es folgte eine steile Karriere als Violinist. Er gastiert nach wie vor in den besten Konzerthallen der Welt und spielt mit vielen namhaften Musikern (u.a. Yo Yo Ma, Daniel Baremboim, Gidon Kremer) Die andere Grundlage ist die Welt der Improvisation, die für Alyamani zunehmend an Bedeutung gewinnt.

MAias Alyamani: „Das Leben als Musiker birgt viele Überraschungen. Ich freue mich, wenn sich Meister der arabischen Musik bei mir melden und ich mit ihnen musizieren kann. (u.a Fairuz, Sabah Fakhri, Ziad Rahbani) Aber die intensivsten Momente spüre ich bei Hauskonzerten in Damaskus oder Aleppo, wenn ich meine „Sufi-Geschichten“ auf der Geige erzählen kann. Von den Maqams der Kindheit bis zum Zeitpunkt, wo ich in den Ozean des Jazz eingetaucht bin. Unendlich und weit versuche ich, einige Inseln anzusteuern und mit meinen Freunden durch mein bisheriges Musikerleben zu navigieren. Jazz ist für mich in erster Linie ein Lebensgefühl“.

Salah Ammo: „Wie leben in verschiedenen Welten. Unsere Heimat ist in unseren Herzen. Das Erlebte verarbeiten wir durch unsere Musik. MAjazz ist der Ausdruck einer neu gefundenen Musiksprache zwischen Orient und Okzident“.

Julia Siedl: „In dem Projekt ist bei mir auch eine stärkere Nähe zu orientalischer Rhythmik spürbar. Die Neugier, mehr über Maqams und arabische Improvisation zu erfahren und sie in meine Musik zu integrieren, wächst stündlich. Ich bin gespannt, wohin uns diese Reise noch führt.“

Oliver Steger: „Da fließt soviel Herzblut. Wir wissen, was da im Mittleren Osten passiert und wie wichtig die Verständigung auf allen Ebenen ist. Vielleicht sind wir hier wirklich Vorbilder?“

Maria Petrova: „Zwei Musikwelten miteinander zu verbinden ist wie ein ständiger Rhythmuswechsel. Mein Puls schlägt sowohl hier als auch dort. Wien und die Atmosphäre in der Stadt sind das Bindeglied.“

 

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