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Bildende Kunst

Osama Zatar
wurde 1980 in den besetzten Palästinensischen Gebieten geboren. Grenzen,  Checkpoints und das ständige Gefühl im Käfig zu sein prägten sein ganzes Leben und wurden somit auch zu einem wichtigen Teil seiner Kunst. Osama Zatar lebt heute in Wien.

Ausstellung "Mortgage" am VIDC, 2010 -- Osama Zatar: „After the Oslo agreement and the structuring of the Palestinian Authority,many Palestinian farmers and workers became policemen and clerks; in an exaggeratedamount in relation to the population. In almost every home there is one policeman....While their salaries were very low, the Palestinian banks offered loans to state employees only, inorder to make ends meet. This created a situation where people are bound to the bank and the Palestinian authority for life. So, I say, the future of the Palestinian state is the mortgage.”
Film "Love during Wartime"

Elisabeth Bakambamba Tambwe
1971 in Kinshasa (DRC) geboren, wuchs Elisabeth Bakambamba Tambwe in Frankreich auf, wo sie Kunst studierte und die Performance-Tanzkompanie Dixit gründete. Heute lebt und arbeitet Elisabeth in Wien.

Die vorwiegend als Performance-Künstlerin tätige Elisabeth Tambwe beeindruckt auch mit ihren aussagekräftigen Installationen und Videoarbeiten.

 

In Kooperation mit kulturen in bewegung/VIDC realisierte sie unter anderem 2010 im Rahmen von Kenako Afrika und SOHO Ottakring die Installation Barbie Trap, sowie die Ausstellung STILL LIFE anlässich des Jubiläums 100 Jahre Internationaler Frauentag 2011.

www.ciedixit-elisabethtambwe.com

 

Gustavo Mendez-Liska
1968 in Puerto Cruz, Venezuela, geboren. Künstlerische Ausbildung in Caracas (Federico Brand Art Institute) und Wien (Kunstschule und Akademie der bildenden Künste). Lebt und arbeitet seit 1991 in Wien.   

Die meist großformatigen Werke des venezolanisch-österreichischen Künstlers Gustavo Mendez-Liska vermitteln schon auf den ersten Blick einen tiefen Bezug zur Natur. Wie trockene Erde, Moose, Felsen, oder verwittertes Holz wirken die Holztafeln auf denen der Künstler schichtweise seine Materialien in Grün-, Weiß-, Ocker- und Brauntönen über die im Grund vorhandenen Spalten und Risse aufbringt, die dann durch oftmaliges Schleifen und Polieren zu Bergen und Tälern in Landschaften werden, bis zum Erreichen jenes endgültigen Zustandes, den der Künstler selbst als eine Form der "Heilung des Holzes" bezeichnet.
www.gustavomendez.com


Mara Niang

wurde in Thiés, Senegal, geboren. Er graduierte 2002 von der Nationalen Kunstschule in Dakar. 2006 war er offizieller Beitrag Senegals zur Dak’Art (Biennale von Dakar). Von ihm stammen mehrere Beiträge zum Mozartjahr.
Mara arbeitet in den Bereichen Design, Video, Fotografie, Malerei und Installation. Derzeit studiert er an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Seine Arbeiten beziehen sich auf historische, politische und gesellschaftliche Phänomene, die der Künstler in neue Zusammenhänge bringt. Das Video "N Word & World" etwa, das u.a. bei der Biennale von Dakar zu sehen war, ist eine Rekonstruktion der Kolonialgeschichte Afrikas und seiner Diaspora. Der Kampf um Anerkennung und Selbstbestimmung steht im Mittelpunkt der Arbeiten des jungen Künstlers.
www.facebook.com/niangmara

Carla Bobadilla

Die Künstlerin und Aktivistin wurde 1976 in Valparaíso, Chile geboren. Sie lebt und arbeitet seit 2002 in Wien und studierte an der Universität für Angewandte Kunst. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit Themen der Globalisierung, die unter den Nägeln brennen. Etwa mit der Situation lateinamerikanischer Saisonarbeiterinnen die für den europäischen Markt produzieren (Latin Lobby), oder mit der durch die Globalisierung verursachte zunehmende Beschleunigung und mediale Durchdringung weiter Lebensbereiche und dem damit einhergehenden Verlust lokaler Bindungen und Beziehungen am Beispiel von Kleinbetrieben (Orte die einladen – Wien Favoriten), beides Projekte die sie in Kooperation mit kulturen in bewegung realisierte.
www.carlabobadilla.at

Hansel Sato
Geboren in Trujillo, Peru, kam Hansel Sato 1998 mit dem UNESCO-Aschenberg Stipendium für Kunst nach Wien, wo er seither lebt und arbeitet.
Er schloss sein Studium der Malerei und Grafik an der Universidad Catolica in Lima bei Prof. Julia Navarrete und an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Prof. Graf ab. Seine transkulturellen Erfahrungen, die er neben seiner Migration nach Österreich auf zahlreichen Reisen durch Lateinamerika, Asien und Europa machte, verarbeitete er in Werkreihen wie etwa 'Festung Europa'  oder in 'Latin Lobby'.
Er hat sein Land bei verschiedenen Biennalen und internationalen Events vertreten. Nähere Informationen über die zahlreichen Projekte und Arbeiten des Künstlers, sowie Bildbeispiele finden sich auf seiner umfassenden Homepage.
www.hanselsato.com

Jaime Carvajal

kommt ursprünglich aus Chile. Seine Lebensetappen führten ihn von Chile über Spanien nach Österreich. Er beschäftigt sich mit Malerei, Skulpturen und Bild-Performances. Für seine Holzskulpturen verwendet Jaime Carvajal vorwiegend Holz, das als unbrauchbar eingestuft wurde und verleiht dem Rohmaterial in seinen dynamischen Skulpturen neues Leben.
In seinen konzeptuellen Interventionen ist der Künstler stets darauf bedacht, der Originalform des Holzes treu zu bleiben. Der Künstler arbeitet auch mit anderen Materialien: so schuf er etwa die Bronze-Büste Salvador Allendes, die im Wiener Donaupark unter den 'Denkmälern berühmter Lateinamerikaner'  zu sehen ist. In seinen Bild-Performances begleitet er musikalische Darbietungen und schafft somit eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen künstlerischen Dimensionen.

Mitra Shahmoradi-Strohmaier

wurde 1955 in Abadan (Iran) geboren. Malereistudium in Teheran. 1979 Übersiedlung nach Wien. Studium an der Universität für Angewandte Kunst bei Prof. Carl Unger in der Meisterklasse für Malerei und Graphik. Regelmäßige Ausstellungen im In- und Ausland.
Tätig als freischaffende Malerin, Workshops und Erwachsenenbildung, Publikationen und Buchillustrationen, Engagement für Frauenrechte und Menschenrechte, regelmäßige Ausstellungen im In– und Ausland. Mitglied der Internationale Aktionsgemeinschaft bildender Künstlerinnen (Intakt). 2004 beginnt sie in deutscher Sprache zu dichten.

Hernando Osorio
wurde 1953 in Ibagué, Kolumbien geboren. Er lebt und arbeitet seit 1985 in Wien. Er studierte Malerei und Druckgraphik an der Universidad Nacional de Colombia in Bogotá, und arbeitete anschließend in New York in Robert Blackburns 'Printmaking Workshop', dessen ständiges Mitglied er seit 1982 ist.
Hernando Osorio verwendet bei seinen Arbeiten verschiedene Techniken wie Linolschnitte, Radierungen, Holzschnitte, Lithographien und Öl-Sand-Texturen auf Leinwand. Zentrales Thema im künstlerischen Schaffen Hernando Osorios ist das Tier. Das 'wilde Tier,' das aus unserer von technokratischer Logik und ökonomischem Nutzen geprägten Welt fast völlig verschwunden ist. Dabei steht Osorios Werk nicht im Gegensatz zum Fortschrittsglauben unserer westlichen Gesellschaft, sondern gewährt uns mit den starken, leuchtenden Farben Eintritt in einen fast meditativen Raum zeitloser Erklärungen des Lebens .
www.osorio.at

Carlos Pérez

Geboren 1981 in Antigua Guatemala, Guatemala. Er studierte von
1999–2003 an der Escuela National de Artes Plasticas Rafael Rodriguez Padilla, Guatemala und  absolvierte 2009 Mag.art an der Akademie der Bildenden Künste Wien, Meisterklasse Erwin Bohatsch.
Mit seinen oft humorvoll ironischen Malereien  richtet Carlos den Blick der BetrachterInnen auch auf marginalisierte Bevölkerungsgruppen und soziale Missstände.

www.carlosperez.at

CAROP


Carmen Rocio Peña de Klein, geboren in Cusco/Perú, studierte an der Kunsthochschule Diego Quispe Tito. 1979 übersiedelte die Künstlerin nach Europa und lebt nunmehr in Niederösterreich, wo sie in Haslau an der Donau ihr Atelier betreibt. Neben ihrer Tätigkeit als Restauratorin und Workshopleiterin ist Carmen Rocio Peña de Klein, kurz CAROP, in den Bereichen Wandmalerei, Grafik und Portrait künstlerisch tätig . Weiters schafft CAROP Skulpturen, die zum Beispiel bei 'Kunst in der Landschaft V' am Gut Gasteil zu sehen waren .

Carolina de la Peña

Selbst Migrantin mit einer spannenden (Familien-)Biographie, beschäftigt sich die 1972 in Mexiko geborene Künstlerin Carolina de la Peña u.a. mit Themen wie Migration und Identität.  

Kyoko Adaniya Baier

In Tokyo geboren, sie studierte Kunst (Malerei, Textil, Graphik) in den USA und Wien (Akademie für Bildende Kunst und Hochschule für Angewandte Kunst). Teilnahme an zahlreichen internationalen Ausstellungen und Biennalen, Mitglied des Künstlerhaus Wien und Intakt, arbeitet und lebt in Wien. Aktiv in der Friedensbewegung, ehem. Mitglied der AUF (Aktion unabhängiger Frauen), Mitgründerin der Hiroshima-Gruppe und der Frauengruppe Durchschlag. So beschreibt sie Ihre Kunst: „Meine Tuschmalerei umfasst die Themen Hoffnung, Phantasie und Verinnerlichung. Die Phantasie verleiht die Fähigkeit, sich ein Bild von etwas zu machen, was man nicht tatsächlich erlebt, in das Unbekannte vorzudringen und mit Einsichten zurückzukehren. Zu den Webarbeiten verwende ich bewusst ausschließlich natürliche Materialen, weil ihre Vergänglichkeit der Vergänglichkeit meines Lebens entspricht. Meine künstlerische Arbeit entspringt  der Bewunderung der Schönheit der Natur“. Neben ihre Arbeit als Künstlerin ist sie auch eine ausgezeichnete Musikerin auf der Koto, einem  traditionelle japanischen Saiteninstrument.

 

http://kyoko.shingolabel.com

 

Cheikh Nass


Geboren 1966 in Pikine, Senegal, studierte an der Akademie der bildenden Künste in Dakar. Durch das Projekt "Artbridge Afrika" kam er nach Österreich, wo er derzeit auch lebt. Cheikh Niass ist ein Künstler, der sich mit der Interkation zwischen Kunst und Gesellschaft bechäftigt. Den Weg des Friedens zu finden, ist das Ziel. Seine Arbeiten binden traditionelle Aspekte in die Moderne mit ein. Er verwendet die Farben Schwarz-Weiß, Ocker, die Farben der Erde und tiefste Blautöne. Seit 1988 nimmt er an vielen großen internationalen Gemeinschaftprojekten teil,  u.a. "Légende de la Parole" beim Francophonie-Gipfel in Paris und"Le Mur des Communautés" bei der Internationalen AIDS-Konferenz in Tokio. Er hielt zahlreiche Workshops - auch mit Kindern - in Belgien, Frankreich, Senegal und Österreich  und nahm an internationale Ausstellungen teil.
Cheikh ist mit dem 1996 gegründeten Künstlerkollektiv "Huit Facettes" an der dokumenta 11 in Kassel beteiligt gewesen.
Er lebt und arbeitet in Tulln.

Rosangela Scheithauer

Geboren in Mogi Mirim (São Paulo), Brasilien, lebt sie seit 1978 in Europa und seit 1990 in Österreich. Die Malerin reflektiert in ihren Arbeiten Szenen aus ihrer ursprünglichen Heimat und vermittelt deren Schönheit, aber auch Zwiespältigkeit.

 

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