Miriam Adefris (sie/ihr) ist Harfenistin, Klangkünstlerin und Komponistin und lebt in London. Sie nutzt den analogen Harfenklang in Verbindung mit elektronischer Bearbeitung und interessiert sich dabei besonders für Klangtexturen sowie die Wechselwirkung zwischen Klang und Umgebung. Ihre Soloauftritte, die sowohl in der Improvisation als auch in komponierten Strukturen verwurzelt sind, zielen darauf ab, das Publikum in ein Hörerlebnis einzutauchen und alternative Wege der Verbindung zu schaffen. Sie vereint vielfältige musikalische Einflüsse, darunter ihr Harfenstudium in Wien und ihre Einbindung in die reichhaltige Londoner Experimental- und Jazzszene.
Neben dem Spielen ihrer eigenen Musik stehen die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern sowie die Komposition von Musik für visuelle Darstellungen und Klanginstallationen im Mittelpunkt ihrer Arbeit. In jüngster Zeit erlangte Miriam Adefris nicht nur als Solistin, sondern auch durch ihre kreativen Kooperationen mit dem Elektronikmusiker Floating Points, der Sängerin Ganayva, dem Multi-Instrumentalisten Shabaka Hutchings und anderen über die Grenzen Großbritanniens hinaus Aufmerksamkeit. Sie tourte weltweit an einer Vielzahl von Veranstaltungsorten und Festivals wie dem Sydney Opera House, dem Knockdown Center in New York, dem Primavera in Barcelona, dem London Jazz Festival, dem Xjazz! Festival Berlin, dem Popfest Wien, Transmissions Ravenna (IT), dem C2C Festival Turin (IT) und vielen anderen.
Mit Miriams neuem Projekt Flur, bestehend aus ihr selbst, Isaac Robertson (Tenorsaxophon) und Dillon Harrison (Schlagzeug), wird am 5. September 2025 ihr Debütalbum beim Pariser Label Latency erscheinen. Derzeit arbeitet sie an ihrem ersten Soloalbum für Harfe.

