Resisting Pressures: Protecting Artistic Freedom as a Human Right

Workshop für Künstler*innen, Kulturakteur*innen und Menschenrechtsorganisationen

30. September, 16–18:30 Uhr | WUK-Projektraum

Impulsgeber*innen: Tayo Alemi aka Authentically Plastic, Salomé Jashi, Klara Koštal, Miriam Mona Mukalazi, Vahida Ramujkić moderiert von Noura Maan

Künstlerische Freiheit ist ein Seismograf dafür, wie gerecht, offen und gleichberechtigt eine Gesellschaft ist. In Zeiten zunehmenden politischen Drucks, wachsender Einschränkungen und Austeritätspolitik geraten Künstler*innen und ihre Arbeit häufig als Erste unter Druck. Weltweit sind Künstler*innen zunehmend mit Zensur, politischer Einflussnahme und Einschüchterung konfrontiert. Umso wichtiger werden Strategien der Unterstützung und des Widerstands.

Der Schutz der künstlerischen Freiheit als Menschenrecht ist keine individuelle Aufgabe, sondern die kollektive Verantwortung von Institutionen, Organisationen und Gemeinschaften. Wissen zu teilen und voneinander zu lernen, sind konkrete Wege, die künstlerische Freiheit zu stärken und zu schützen.

Dieser Workshop bringt Künstler*innen aus verschiedenen internationalen Kontexten sowie Kulturakteur*innen und Vertreter*innen aus dem Menschenrechtsbereich zusammen.

Fünf Impulse von Künstler*innen und Vertreter*innen der Zivilgesellschaft geben Einblicke in das Menschenrecht auf künstlerische Freiheit sowie in Formen der Zusammenarbeit und des Widerstands. Im Anschluss diskutieren die Teilnehmenden in Kleingruppen und schaffen Raum für gemeinsamen Austausch, Lernen und Reflexion.

Die Veranstaltung findet auf Englisch und unter der Chatham House Rule statt. Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt.

Anmeldung bis 21. September unter:
kultureninbewegung@remove-this.vidc.org

Eine Veranstaltung von: kulturen in bewegung, Österreichische UNESCO-Kommission und VIDC – Global Dialogue.